Barny
04.09.2009, 18:17
Hallo liebe BWDV Mitglieder,
aus gegebenem Anlass dürfen wir eine offizielle Mitteilung abgeben.
Das seit Wochen leidige Thema, „Sperre für Marko Puls“, hat vorerst ein Ende gefunden.
Der BWDV wurde zu einer mündlichen Verhandlung vor das Amtsgericht Heilbronn geladen. Hintergrund ist ein von Marko Puls beantragter Erlass einer einstweiligen Verfügung.
Um dies deutlich zu machen:
Marko bekam KEINE einstweilige Verfügung wie üblich, sondern es war ein Termin zur Aufklärung des Sachverhalts und einem Güteversuch……
der Ausgang ziemlich ungewiss.
Aufgrund der uns vorliegenden Gründe und reichlicher Information hat sich der BWDV diesem Rechtsstreit aus Gründen der vorhandenen satzungsmäßigen Lage entzogen, und seine Chancen auf Bestätigung nicht wahrgenommen.
Auch weil wir Informationen zu Grunde liegen haben, welche tatsächlich eine wacklige, wohlgemerkt nur privatrechtliche Lage aufdeckten.
Recht haben und Recht bekommen sind nicht immer ein und dasselbe. Deswegen haben wir uns die Kosten und Mühen gespart, einen unter Umständen teuren Rechtstreit zu führen.
Marko selbst hat uns darauf aufmerksam gemacht, das die einzige, wohlgemerkt privatrechtlich haltbare Strafe, sein Ausschluss aus dem BWDV wäre. Was ansonsten Verbandsintern an Strafen ausgesprochen wird, ist deswegen nicht gesetzeswidrig, aber im privatrechtlichen Falle wie hier, der Laune des Richters ausgeliefert ….
……und zwar nicht nur der Verband sondern auch der Kläger.
Es heißt nicht umsonst: Auf hoher See und vor Gericht bist du nur in Gottes Hand.
Allerdings ist aus jeder „bescheidenen“ Situation natürlich auch etwas positives zu ziehen…..
Die Satzung wird in Zusammenarbeit mit der Rechtsberatung des Sportbundes komplett überarbeitet, um in Zukunft privatrechtlich für solch extreme Aktionen von Mitgliedern gewappnet zu sein.
Denn niemand der ein Ehrenamt inne hat, sollte in Zukunft wegen einer solchen oder ähnlichen Geschichte vor den Kadi gezerrt werden. Wir hoffen das niemand von euch, egal aus welchen Gründen, jemals in eine solche Lage gezwungen wird.
Grüße
Bernd Bittner
i.A. des BWDV e.V.-Präsidiums
aus gegebenem Anlass dürfen wir eine offizielle Mitteilung abgeben.
Das seit Wochen leidige Thema, „Sperre für Marko Puls“, hat vorerst ein Ende gefunden.
Der BWDV wurde zu einer mündlichen Verhandlung vor das Amtsgericht Heilbronn geladen. Hintergrund ist ein von Marko Puls beantragter Erlass einer einstweiligen Verfügung.
Um dies deutlich zu machen:
Marko bekam KEINE einstweilige Verfügung wie üblich, sondern es war ein Termin zur Aufklärung des Sachverhalts und einem Güteversuch……
der Ausgang ziemlich ungewiss.
Aufgrund der uns vorliegenden Gründe und reichlicher Information hat sich der BWDV diesem Rechtsstreit aus Gründen der vorhandenen satzungsmäßigen Lage entzogen, und seine Chancen auf Bestätigung nicht wahrgenommen.
Auch weil wir Informationen zu Grunde liegen haben, welche tatsächlich eine wacklige, wohlgemerkt nur privatrechtliche Lage aufdeckten.
Recht haben und Recht bekommen sind nicht immer ein und dasselbe. Deswegen haben wir uns die Kosten und Mühen gespart, einen unter Umständen teuren Rechtstreit zu führen.
Marko selbst hat uns darauf aufmerksam gemacht, das die einzige, wohlgemerkt privatrechtlich haltbare Strafe, sein Ausschluss aus dem BWDV wäre. Was ansonsten Verbandsintern an Strafen ausgesprochen wird, ist deswegen nicht gesetzeswidrig, aber im privatrechtlichen Falle wie hier, der Laune des Richters ausgeliefert ….
……und zwar nicht nur der Verband sondern auch der Kläger.
Es heißt nicht umsonst: Auf hoher See und vor Gericht bist du nur in Gottes Hand.
Allerdings ist aus jeder „bescheidenen“ Situation natürlich auch etwas positives zu ziehen…..
Die Satzung wird in Zusammenarbeit mit der Rechtsberatung des Sportbundes komplett überarbeitet, um in Zukunft privatrechtlich für solch extreme Aktionen von Mitgliedern gewappnet zu sein.
Denn niemand der ein Ehrenamt inne hat, sollte in Zukunft wegen einer solchen oder ähnlichen Geschichte vor den Kadi gezerrt werden. Wir hoffen das niemand von euch, egal aus welchen Gründen, jemals in eine solche Lage gezwungen wird.
Grüße
Bernd Bittner
i.A. des BWDV e.V.-Präsidiums